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| Aus der Diakonie |
| Vorstand tagt erstmals |
| Stiftung für berufliche Bildung und Ausbildung der Diakonischen Jugendhilfe |
Die Stiftung für berufliche Bildung und Ausbildung der Diakonischen Jugendhilfe Region Heilbronn (DJHN) hat im zweiten Jahr ihres Bestehens ein Kuratorium zur Begleitung der Stiftungsarbeit begründet. Erstmalig durfte der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Achim Hannemann die Mitglieder dieses Gremiums in den Jugendwerkstätten Heilbronn begrüßen. „Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt die beruflichen Integrationschancen von benachteiligten jungen Menschen zu verbessern“, so Hannemann.
Dekan Otto Friedrich, ebenfalls im Vorstand der Stiftung aktiv, erläutert warum diakonische Einrichtungen wie die DJHN sich zunehmend im Stiftungswesen engagieren. Das Leitmotiv, unter dem die Stiftung steht, ist das biblische Bild aus der Bergpredigt, das Christen als Salz der Erde bezeichnet. „Als Salz der Erde wird Christen zugetraut, die Welt zum guten zu ändern, in dem sie sich in die Verantwortung nehmen lassen“, so Friedrich. Rainer Hinderer, als Vorstandsmitglied der DJHN auch im Stiftungsvorstand vertreten, führt in die vielfältigen Handlungsfelder und Leistungsangebote der diakonischen Jugendhilfeeinrichtung ein. „Die Stiftung soll langfristig und nachhaltig dazu beitragen, dass die erfolgreiche Arbeit in der Jugendberufshilfe nicht am Geld scheitern muss“, so Hinderer.
In seiner ersten Sitzung hat das Kuratorium die Mittelvergabe aus dem Stiftungserlös und den Spenden des letzten Jahres beraten. Insgesamt können 6.000 € ausgeschüttet werden.
Folgende Projekte sollen damit unterstützt werden: die außerbetriebliche Berufsausbildung von benachteiligten Jugendlichen in Kooperation mit Betrieben, das Projekt „Azubi statt ungelernt“, das die Ausbildungsbereitschaft bei türkischen Jugendlichen verbessern will, ein Schul- und Werkstattprojekt der Kraichgauschule in Eppingen- Elsenz in Kooperation mit der Christian-Heinrich-Zeller Schule der DJHN sowie einen Investitionskostenzuschuss für eine Kreissäge für die Beschäftigung von Jugendlichen in Arbeitsgelegenheiten (1,50 €-Jobs) und ein Notfonds für die Bezuschussung von Fahrtkosten für Maßnahmeteilnehmer.
Einstimmig wurden Karl-Heinz Kimmerle zum Vorsitzenden des Kuratoriums und Ralf Illig zum Stellvertreter gewählt. Die beiden wollen mit dem siebenköpfigen Kuratorium die Arbeit der Stiftung fachlich begleiten und vor allem auch als Multiplikatoren potentielle Sponsoren und Förderer für die gute Sache gewinnen.
Info: Dem Kuratorium der Stiftung für berufliche Bildung und Ausbildung der DJHN gehören an: Ulrich Bopp, Robert Esenwein, Kirsten Hirschmann, Ralf Illig, Mustafa Kara, Karl-Hinz Kimmerle und Erhard Schnepf. Vorstände der Stiftung sind Achim Hannemann, Otto Friedrich und Rainer Hinderer.
Stiftung für berufliche Bildung und Ausbildung, Wilhelmstr. 26, 74072 Heilbronn;
Tel. 07131/88877-0; www.stiftung-djhn.de
Stiftungskonto: Kto.: 470 14 00, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 601 305 00.
Foto (v.l.) Ralf Illig (stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums), Otto Friedrich (Vorstand der Stiftung), Karl-Heinz Kimmerle (Vorsitzender des Kuratoriums), Robert Esenwein (Kuratorium), Achim Hannemann (Vorstand der Stiftung), Erhard Schnepf (Kuratorium)
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| geschrieben von Rainer Hinderer am 04.03.2010 um 19:29 Uhr. |
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