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Pfeil Aber wir arbeiten daran!
Die Welt wurde auch nicht an einem Tag erschaffen. Lassen Sie uns also bitte noch etwas Zeit. Wir sammeln auch gerne ihre Fragen. Schreiben Sie uns doch einfach! FAQ - Häufig gefragt
 
 
Kirchliche Handlungen
 
Pfeil Bestattungen
Der Tod wird in unserer heutigen Gesellschaft häufig verdrängt. Umso schwieriger ist es, wenn man plötzlich von Sterben und Tod betroffen ist. Als Angehörige kann man in dieser Situation für viele Dinge die Hilfe professioneller Bestatter in Anspruch nehmen. Dennoch sollte man sich rechtzeitig mit den Fragen, die sich aus Sterben und Tod ergeben, auseinandersetzen.

Die Christliche Verkündigung richtet sich gegen die scheinbare Übermacht des Todes. Gegen die Unerbittlichkeit der Vergänglichkeit richtet sich das christliche Wort von der Hoffnung auf die Auferstehung. Christliche Seelsorge bietet Trost im Sterben und angesichts des Todes.

Deshalb ist nach unserer Überzeugung eine kirchliche Bestattung wichtig. Rituale bieten Halt und Trost. Es macht einen Unterschied, ob eine weltliche Trauerfeier stattfindet oder eine kirchliche Bestattung, ob die Bestattung anonym ist oder viele Menschen Anteil nehmen können, ja selbst ob bei der Feier Orgel und Violine erklingen oder Musik von der CD.

Wenden Sie sich als Betroffene frühzeitig an ihren Pfarrer oder ihre Pfarrerin!

Zahlreiche weitere Hinweise finden Sie in unserem landeskirchlichen Glaubens-ABC

 
Pfeil Kirchliche Trauung
Pfarrerinnen und Pfarrer bemühen sich, zusammen mit dem Ehepaar einen ansprechenden Gottesdienst vorzubereiten. Was bei der Trauung gesagt, gesungen und getan wird, soll weiterwirken. Dieser Gottesdienst ist nicht nur ein wichtiger Auftakt für ein Fest, sondern für eine neue Lebensphase.

Trauungen finden in der Regel am Wohnort des Brautpaares oder dem Herkunftsort von Braut oder Bräutigam statt. Zuständig ist dann dort der jeweilige Pfarrer oder die jeweilige Pfarrerin. Bitte wenden Sie sich wegen der Terminabsprache rechtzeitig an ihr zuständiges Pfarramt - und bitte beachten Sie, dass in der Karwoche, der Woche vor Ostern, keine Trauungen möglich sind.

Zahlreiche weitere Hinweise finden Sie im landeskirchlichen Glaubens-ABC

 
Pfeil Konfirmation
Nahezu alle evangelischen Jugendlichen lassen sich konfirmieren. Es ist gewiss eines der beliebtesten kirchlichen Feste. In der Bibel kommt die Konfirmation allerdings nicht vor. Aber sie ist fester Bestandteil evangelischer Frömmigkeit, in Württemberg schon seit 1723. Ein möglicher Grund für die Beliebtheit: Man kann die Konfirmation aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. So können viele Menschen ihre persönlichen Vorstellungen wiederfinden und trotzdem gemeinsam ein Fest feiern.

Früher war mit der Konfirmation die Kindheit zu Ende und man war erwachsen. Heute ist dieser Übergang fließend geworden und für die Konfirmierten ändert sich wenig. Dagegen empfinden viele Eltern diese Zeit als einen tiefen Einschnitt in der Beziehung zu ihren Kindern. Diese Veränderung ist mit Hoffungen und Ängsten verbunden. Wie auch bei der Taufe können sich die Eltern bei der Konfirmation vergewissern: Gott begleitet mein Kind auf seinem Lebensweg. Dabei übernimmt auch die Gemeinde Verantwortung für die Kinder.

Früher war die Konfirmation zugleich die Voraussetzung, um zum Abendmahl zugelassen zu werden. In einer Prüfung mussten die Konfirmanden erst beweisen, dass sie die wichtigsten Inhalte des Glaubens kennen. Inzwischen dürfen in der württembergischen Landeskirche auch Kinder am Abendmahl teilnehmen.

Im Konfirmationsgottesdienst entscheiden die Jugendlichen selbst über ihre Haltung zu Glauben und Kirche. Die meisten wurden schon als Babys getauft. Auf Gottes Ja zum Täufling antworteten die Eltern und Paten stellvertretend mit ihrem Ja. Welche Bedeutung die eigene Entscheidung im Leben bekommt, diese Frage stellt sich jeden Tag neu. Die Konfirmation erinnert die Jugendlichen daran, dass Gott auf ihre eigene Antwort wartet und dass sie diese Antwort auf Gottes Zuwendung mit ihrem ganzen Leben geben sollen. Zugleich werden die Jugendlichen mit der Konfirmation auch zu weitgehend gleichberechtigten Mitgliedern der Gemeinde. So können sie zum Beispiel Taufpaten werden und schon mit 16 an den Wahlen zum Kirchengemeinderat und zur Landessynode teilnehmen.

Nicht zuletzt ist die Konfirmation auch ein Fest für die Familie. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sind nun keine Kinder mehr und so ändert sich auch ihre Rolle in der Familie. Das kann ebenso ein Anlass zum Feiern sein wie die Dankbarkeit für den vergangenen Lebensabschnitt.

Die Konfirmationen sind in der Regel an den drei Sonntagen vor Ostern oder drei Sonntagen vor Pfingsten. Der Konfirmandenunterricht ist in den Gemeinden unterschiedlich organsiert. Einige Gemeinden haben einen einjährigen Unterricht in der 8. Klasse, andere verteilen die Stunden über zwei Schuljahre.

Zahlreiche Gemeinden in Heilbronn halten den Konfis nach dem Modell KU 3/8, d.h. die Kinder werden in der 3. Klasse zu einem Vorkonfirmandenunterricht eingeladen, auf den dann in der 8. Klasse der eigentliche Konfirmandenunterricht stattfindet.

Weitere Informationen erhalten Sie in ihrem jeweilgen Pfarramt.

 
Pfeil Taufen
Als Taufe wird das Sakrament bezeichnet, durch welches der Täufling in die christliche Kirche aufgenommen wird. Die Taufe wird durch dreimaliges Besprengen mit Wasser vollzogen, und es findet eine Namensgebung statt. Mit der Taufe wird der Täufling also in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen und gehört auch formal zur Kirche.

Taufen finden immer in der Kirche statt. In der Regel ist in den Gemeinden dafür jeweils ein Sonntag monatlich vorgesehen. Die aktuellen Termine erfahren Sie in ihrem Pfarramt.

Bitte beachten Sie bei Ihren Vorüberlegungen, dass Paten Mitglied einer Kirche sein müssen.

 
 
Internet
 
Pfeil Apple Mac
Umberto Eco sah in seinem Streichholzbrief 1994 die Computerwelt in einen Religionskrieg verwickelt: der katholische Macintosh ("heiter und mit prächtig bunten Ikonen") gegen die clavinstisch-protestantischen DOSen ("zwingt eine subtile Hermeneutik auf" - den kompletten Text kann man sich leicht ergooglen.)

Glücklicherweise ist die Zeit der Glaubenskriege vorbei. Wir stehen für die Ökumene und so wurde der Internetauftritt der Heilbronner Kirche auf einer DOSe programmiert (optimiert für Windows und IE ab 5.0) und wird auf einem iMac (MacOS 10.3.3 & safari) gepflegt. Wesentliche Probleme bei der Darstellung scheint es nicht zu geben. Falls doch, so melden Sie die Fehler doch an Pfr.Treiber-Sontheim@t-online.de.
 
 
Hilfeleistungen auf einen Blick
 
Pfeil Altenpflege
Nähere Informationen erhalten Sie zum Beispiel bei der Diakoniestation Heilbronn.
 
Pfeil Familienpflege
Was tun, wenn die Mutter ins Krankenhaus muss und der Vater keinen Urlaub nehmen kann?
siehe auch: Altenpflege
 
 


Foto: (c) Warner Brothers

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Gedanken zu einem Phänomen

von Pfarrer Matthias Treiber

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